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Der gläserne Kreuzweg

 

8. Station

Jesus begegnet den weinenden Frauen

Die Frauen glauben an Ihn, Sie wissen sein Schicksal ist unabwendbar. Sie fühlen mit Ihm und weinen aus Mitleid und Trauer.

9. Station

Jesus fällt zum dritten mal unter dem Kreuz

Alle Kraft ist verbraucht, der Zusammenbruch geschieht. Die Leute scharen sich dicht um Jesus, damit man genau sieht, wie tragisch ein Leben zu Ende geht. Die Menschenmenge tobt und kann den Höhepunkt kaum mehr erwarten. Jesus steht noch einmal auf, denn er hat sein Ziel noch nicht erreicht.

10. Station

Jesus wird seiner Kleider beraubt

Jesus wird nackt ausgezogen. Das letzte was einem Gemarterten angetan werden kann. Schamgefühl und Intimsphäre werden verletzt und preisgegeben. Die Soldaten machen sich einen Spaß daraus und schachern um die Kleider Jesu.

11. Station

Jesus wird ans Kreuz genagelt

Das Kreuz wird Symbol für körperliche Schwächen wie Schmerzen, Krankheiten und Gebrechen. Symbol für psychische Belastungen wie eigene Schuld auf sich laden, ungelöste Probleme mit sich selbst und anderen Menschen, Lügen, Sorgen und Trauer. Dieses Kreuz wurde für Jesus zum Begleiter. Bis jetzt konnte er sich vom Kreuz trennen oder abwerfen. Doch die Nägel durchbohren die Hände und Füße und verschmelzen Jesus und das Kreuz zu einem Körper, bis ans nahende Lebensende.

12. Station

Jesus stirbt am Kreuz

Gegner und Freunde stehen unter dem Kreuz. Dunkelheit macht sich breit. Nach drei Stunden Todeskampf stirbt Jesus erhobenen Hauptes. der Körper sackt leblos in sich zusammen.
Der Höhepunkt des Dramas ist erreicht, das Schicksal besiegelt.

13. Station

Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoss seiner Mutter gelegt

Es ist vorbei. Das Leid hat für Jesus und Maria ein Ende. Im Schoß der Mutter weicht der Schmerz und geht in Entlastung über Stille und Ruhe kehren ein.

14. Station

Jesus wird ins Grab gelegt

Der Leichnam wird in Leinen gewickelt, gesalbt und in einer Höhle beigesetzt. Das irdische Leben ist zu Ende.

Auferstehung

Am dritten Tag war der Grabstein zur Seite geschoben und die Grabstätte leer. in den Köpfen der Menschen von damals, heute und in Zukunft ist Jesus auferstanden. In Gedanken entsteht Hoffnung, dieser Leidensweg sei eine Botschaft von Liebe und ein erfülltes Leben, auch nach dem Tode. Ich nenne es den Glauben an Jesus Christus.